Archiv - Vorträge und Exkursionen 

1. Semester 2016 

Themenschwerpunkt Recycling

In Kooperation mit der Hochschule Esslingen und den Volkshochschulen Göppingen und Eislingen

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Ohne ein umfassendes Recycling unserer begrenzten Rohstoffe wird das Wachstum schon sehr schnell an seine natürliche Rohstoff-Grenzen stoßen. Wir zeigen was heute geht ...

Kreislaufwirtschaft mit dem Vorbild des Stoffkreislaufs der Natur und ihrem wichtigen Element Recycling ist von großer Bedeutung – in der Öffentlichkeit, bei der öffentlichen Hand und den Unternehmen. Wir möchten deshalb nach sechs Jahren dieses Semesterthema quasi als „Info-Update“ wieder aufgreifen.

PDF Programm-Flyer (555 MB)
PDF Programm-Banner (448 KB)

Vorträge 

Mittwoch, 23.03.2016

 Titel
Abfallwirtschaft im Kreis Göppingen
Referent
Eberhard Stähle, Betriebsleiter Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Göppingen
Eberhard Stähle
Beschreibung
Aus erster Hand bietet dieser Vortrag eine Übersicht über die bestehende Abfallwirtschaftskonzeption des Landkreises, einen Blick auf die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Einführung der getrennten Bioabfallsammlung und die  abfallwirtschaftlichen Grundlagen wie Bürgerbefragung und Restmüllanalyse. Dazu gibt  der Referent auch einen Ausblick auf zukünftige Notwendigkeiten bei der Fortschreibung des Abfallwirtschaftskonzepts.
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PDF Präsentation (1,8 MB)
PDF Pressebericht (57 KB)
 

Mittwoch, 13.04.2016

 Titel
Recycling von PET-Flaschen und Weiterverwertung von Reststoffen
Referent
Gregor Oleksiak, Technischer Leiter, DU:, Göppingen
Gregor Oleksiak
Beschreibung
Die DU:-Gruppe betreibt in Eislingen eine Anlage zur Aufbereitung von PET-Flaschen bis hin zum lebensmitteltauglichen PET-Flake. Im angeschlossenen Carbonisierungs-Reaktor werden Papier-Reststoffe der PET-Aufbereitung und Biomasse durch eine flammenlose Oxidation zur Erhitzung des Prozesswassers und Beheizung der Bürogebäude weiterverwertet -  ein Beispiel, wie Recycling zur Verbesserung der Energieeffizienz genutzt werden kann. Der Reststoff ist zertifizierte Biokohle, die im Landschaftsbau eingesetzt wird.
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PDF Präsentation (2,8 MB)
PDF Bericht (35 KB)
PDF Bericht NWZ (29 KB)

Mittwoch, 27.04.2016

 Titel
Vom Altöl zum Frischöl
Referent
Michael Cieslik, Südöl Mineralöl-Raffinerie, Eislingen
Michael Cieslik
Beschreibung
Die 85 jährige Geschichte der deutschen Altölaufbereitung ist geprägt von erstaunlichen quantitativen und qualitativen Entwicklungen. Es ist bedenklich, wie im Laufe der Jahre mit dem wertvollen Rohöl und mit Schmierstoffen umgegangen wurde. Es ist und war eine Berg- und Talfahrt zwischen „Rarität“ und „im Überfluss vorhanden“. Im selben Maße schwankt auch die Bedeutung der Altölbranche als ein wichtiger Teil der deutschen Wirtschaft mit großer strategischer und politischer Bedeutung. Dabei stellen sich diese Fragen: Von welchen Einflüssen ist die deutsche Altölaufbereitung abhängig? Welche Herausforderungen gilt es bei der Auswahl des Rohstoffes „Altöl“ zu treffen und welche Schwierigkeiten ergeben sich aus unserem eigenen täglichen Handeln? Welches Bild hat der Abfall namens „Altöl“ in der Öffentlichkeit und was muss zum Schutz der Umwelt alles getan werden? Welche Gesetze bilden die Grundlage für unser wirtschaftliches Handeln? Welche Rechte und Pflichten haben der Abfallerzeuger, der Verbraucher und der Entsorger?
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PDF Präsentation (2,7 MB)
PDF Bericht (75 KB)
PDF Bericht NWZ (29 KB)

Mittwoch, 11.05.2016

 Titel
Stahl- und Metallschrotte sind wertvoll
Referent
Dominik Barth, Scholz Recycling, Essingen
Dominik Barth

Beschreibung
Der weltweite Bedarf an Stahl- und NE-Metallschrott ist ungebrochen, und die natürlichen Ressourcen erschöpfen sich spürbar. Die Förderung und der Transport von Primärrohstoffen werden immer kostenintensiver, zudem ist die Herstellung sehr energieintensiv. Recycling steuert diesen Tendenzen entgegen. Vorhandene Materialien werden dem Wirtschaftskreislauf als qualitativ einwandfreie und sortenrein getrennte Sekundärrohstoffe wieder zugeführt – ressourcenschonend und umweltfreundlich. Führende Elektrostahlwerke setzen auf recycelten Stahlschrott. Der Schrottanteil bei der Stahlherstellung liegt dort bereits deutlich über 50 Prozent. Dadurch werden pro Jahr rund 600 Millionen Tonnen Kokskohle, etwa 200 Millionen Tonnen Eisenerz und circa 130 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Der Vortrag gibt Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Anforderungen bei der Verwertung von Stahl- und Metallschrotten.
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PDF Präsentation (2,0 MB)
PDF Bericht (31 KB)

Mittwoch, 08.06.2016

 Titel
Vom Abfall zum Rohstoff – ausgewählte Themen aus der Entsorgungswirtschaft
Referent
Michael Stutz, Regionalleiter ALBA Württemberg Nord
Michael Stutz

Beschreibung
Metallverarbeitende Industrie, Druckereien, Großküchen, Handwerk, ...  - so unterschiedlich der Branchenmix der deutschen Wirtschaft, so unterschiedlich sind die Ansprüche an die moderne Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft. Ob Standardentsorgung, Projektgeschäft, Entsorgung ab "Band", der Betrieb von Wertstoffhöfen oder die Entsorgung von Großveranstaltungen, jede Abfall-Anfallstelle erfordert einen individuellen Zuschnitt von Logistik- und Behältersystemen, von Personalqualifikation und Aufbereitungsmethoden, um letztendlich aus Abfall wieder Rohstoff zu gewinnen. Was sind die Voraussetzungen für eine möglichst hohe Recyclingquote, wie sehen moderne Logistik- und Aufbereitungskonzepte aus, welche Anforderungen stellen diese an die Personalqualifikation? Im Rahmen der Veranstaltung werden ausgewählte Themen der Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft von A wie Aktenvernichtung bis  Z wie Ziegelschutt angesprochen  ... und lassen Sie sich überraschen wie man mit Styropor einen Nagel in die Wand schlagen kann.
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PDF Präsentation (1,5 MB)
PDF Pressebericht NWZ 17.06.2016 (836 KB)
PDF Bericht TF (32 KB)

Mittwoch, 22.06.2016

 Titel
Lebensmittelabfälle – weniger ist mehr
Referent
Prof. Dr.-Ing. Martin Kranert, Universität Stuttgart
Prof. Dr.-Ing. Martin Kranert
Beschreibung
Jedes Jahr gehen in Deutschland ca. 15 Millionen Tonnen Lebensmittel verloren bzw. werden als Abfälle weggeworfen; davon ist mehr als die Hälfte vermeidbar. Die Verschwendung von Lebensmitteln hat nicht nur eine ethische und soziale, sondern auch eine ökologische und ökonomische Dimension. Lebensmittelverluste bzw. –abfälle entstehen entlang der gesamten Kette der Lebensmittelproduktion und -verwendung: von der Landwirtschaft über die Verarbeitung, den Handel und der Außer-Haus-Verpflegung bis hin zum einzelnen Haushalt. Auf der Grundlage von Forschungsergebnissen wird vorgestellt, wo welche Mengen an Abfällen entstehen, warum diese überhaupt anfallen und was wir tun können, um Lebensmittelabfälle zu vermeiden und damit einen Beitrag zum Schutz natürlicher Ressourcen zu leisten. 
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PDF Präsentation (4,9 MB)
PDF Pressebericht (71 KB)

Exkursionen

Dienstag, 15.03.2016

 Titel
FEEL THE STEEL - wie entstehen komplexe Stahlbauten? 
Ziel
Besichtigung der Firma Stahlbau NägeleGmbHin Eislingen
Beschreibung
Seit über 65 Jahren ist die Firma Stahlbau Nägele im Stahlbau, Industriebau und Schlüsselfertigbau sowie bei Schlosser- und Metallbauarbeiten äußerst erfolgreich tätig. Als anerkannter Stahlbau-Spezialist sind dessen insgesamt ca. 165 Mitarbeiter seit Jahrzehnten bundesweit im Einsatz.Wir erleben hautnah, wie moderne Industriebauten geplant und für die Endmontage vor Ort hergestellt werden.
VHS
VHS Eis Nr.: E 50001
Informationen
Treffpunkt: 13:30 Uhr, Stahlbau Nägele Gutenbergstraße 3, 73054 Eislingen, Preis: 6 €
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PDF Bericht (252 KB)

Dienstag, 12.04.2016

 Titel
Hochinnovative Präzisionswerkzeuge und Antriebskomponenten von der Ostalb
Ziel
Besichtigung der Firmen MAPAL-Dr. Kress KG in Aalen, und Kessler & Co,Werk 1 in Abtsgmünd
Beschreibung
Welcher Maschinenbauer kennt sie nicht - die einstellbare Reibahle von MAPAL. Damit hat in den 1950er –Jahren in Aalen alles begonnen. Die MAPAL Präzisionswerkzeuge Dr. Kress KG gehört heute zu den international führenden Anbietern von Präzisionswerkzeugen für die Zerspanung nahezu allerWerkstoffe. Das Unternehmen beliefert namhafte Kunden vor allem aus der Automobil- und Luftfahrtindustrie und dem Maschinen- und Anlagenbau. Mit seinen Innovationen setzt das Familienunternehmen Trends und Standards in der Fertigungs- und Zerspanungstechnik. Kessler + Co ist führender Hersteller von Antriebskomponenten für Sonderfahrzeuge und mobile Baumaschinen. Am Standort Abtsgmünd entwickelt, fertigt und vertreibt das mittelständische Familienunternehmen Planetenachsen, Radantriebe und Getriebe für eine Vielzahl unterschiedlicher Anwendungen, darunter z.B. Baumaschinen, Mobilkrane, Umschlaggeräte und Untertagefahrzeuge. Am Morgen besuchen wir die MAPAL, am Nachmittag sind wir bei Kessler + Co zu Gast. Das Mittagessen werden wir imWerksrestaurant von MAPAL einnehmen.
 VHS
VHS Eis Nr.: E 50002
Informationen
Treffpunkt: 08:30 Uhr, Lutherkirche Eislingen/Süd, Lutherstraße, Anreise mit Bus, Gebühr: 29 €

Mittwoch, 20.04.2016

 Titel
Besichtigung der Anlagen der Firma Fetzer Rohstoffe und Recycling
Ziel
Firma Fetzer Rohstoffe und Recycling, Eislingen
Beschreibung
Im Nachgang zum Vortrag von Gregor Oleksiak am 13.04.2016 findet eine Besichtigung der Anlagen zur Einsparung fossiler Rohstoffe und Verbesserung der Energieeffizienz statt.
 VHS
VHS GP Nr.: 72011
Informationen
Treffpunkt: 14:00 Uhr, Nebeneingang vom Parkplatz des FC Eislingen aus Ulmer Str. 98, 73054 Eislingen,
Gebühr: 7 €

Freitag, 29.04.2016

 Titel
Besichtigung der Firma Südöl in Eislingen
Ziel
Firma Südöl, Eislingen
Beschreibung
Die 85-jährige Geschichte der deutschen Altölaufbereitung ist geprägt von erstaunlichen quantitativen und qualitativen Entwicklungen. Es ist bedenklich, wie im Laufe der Jahre mit dem wertvollen Rohöl und mit Schmierstoffen umgegangen wurde. Das ist heute anders. Im Anschluss an den Vortrag von Michael Cieslik können Sie einen praktischen Blick hinter die Kulissen der Südöl Mineralöl-Raffinerie GmbH und auf das tägliche Handeln am Standort Eislingen werfen. 
 VHS
VHS GP Nr.: 72012
Informationen
Treffpunkt: 14:00 Uhr, Pforte Zeller+Gmelin, Schlossstraße 20, 73054 Eislingen, Gebühr: 7 €

Weitere Rückblicke

Vortragsfolien und Berichte der vorhergehenden Semstster zum Download finden Sie im Archiv: